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Brünn 2020

& Abschluss Rennsaison

 

Letztes Rennen in Brünn

2020

Rennbericht Brno:

 

Mein letztes Rennwochenende für die Saison 2020 im Northern Talent Cup, ich war sehr aufgeregt und sehr gespannt was ich und mein Team am letzten Event 2020 so erreichen können. In das Wochenende ging ich mit sehr Vorfreude rein da ich sehr gespannt war auf die so toll angekündigte Strecke Brno, die mir zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt war. Mein Ziel dieses Wochenendes war es ein tolles und würdiges Ergebnis zum Ende der Saison einzufahren und mein Team mit einem zufriedenstellenden Ergebnis in die Winterpause gehen zu lassen.

Der erste Tag war ein sehr wechselsreicher Tag mit harten Wetterbedingungen und gemischten Gefühlen. Morgens wo unser erster Turn stattfinden sollte war es starker Neben und ebenso nass, unser Turn wurde auf dem Mittag geschoben und der ganze Zeitplan änderte sich.

Zum ersten Turn war so gut wie alles trocken. Im ersten Turn bin ich erstmal langsam an die Sache gegangen und habe mir die Strecke erstmals gründlich angeschaut und steigerte mich zu Runde zu Runde.

Im zweiten Turn kannte ich die Strecke und machte die ersten schnellen Schritte, ich suchte mir Bremspunkte, versuchte die Strecke mehr auszunutzen usw. Fazit des ersten Tages war: Es ist eine schöne Strecke aber es gibt noch viele Sachen zu besser zu machen sind bzw. verbessern werden können.

Am zweiten Tag stand normalerweise Qualifying 1 und Qualifying 2 auf dem Plan. Dies wurde aber geändert und das erste Qualifying wurde so zum dritten Freien Training. In diesem Training war die Voraussetzung das passende Setup für das entscheidende Qualifying zu finden. Daher probierten wir dort die letzen Änderungen und stellten dann am Ende des Turns das richtige Setup zusammen.

Das Qualifying war das wichtigste Training von allen und das welches am meisten entscheidet. Das Qualifying ging eine halbe Stunde und ich konnte meine Bestzeit am Anfang erfahren. Im Ende hin konnten andere mich mit einer besseren Zeit überbieten da die meisten einmal Raus sind und ich aber die volle Fahrzeit daraus genommen habe, um einzelne Sachen in meinem Kopf für das Rennen vorzubereiten. Das Endresultat war, dass ich im Rennen vom 17 Platz startete.

Das Rennen eins war das erste Rennen des Tages, an diesem Tag folge ebenso ein weiteres. Das erste Rennen war für mich das wichtigste um im besten falls in das zweite Rennen mit viel Motivation reinzugehen. Ich erwischte einen nicht all zu perfekten Start konnte mich dann jedoch in der ersten Kurve mit den ersten Kontern wieder beweisen. Das Rennen Teilte sich in Gruppe und ich versuchte direkt am Anfang an der zweiten Gruppe dranzubleiben und mich zu behaupten. Dies konnte ich auch durchsetzen um dann in den letzen Runden versuchen in Führung der Gruppe zu gehen. Dies passierte dann auch und ich konnte mich durchsetzen. Ins Ziel kam ich dann als 10ter, mein bislang bestes Ergebnis sowie im Northern Talent Cap als auch im ADAC Juniur Cup, den ich ein Jahr zuvor gefahren bin. Mit diesem wirklich zufriedenstellenden Ergebnis konnte ich dann mit viel Motivation und Freude ins zweite Rennen starten.

Durch die gute Platzierung im ersten Rennen ging ich dann mit sehr viel Vorfreude in das zweite Rennen. Meine Taktik war gleich geblieben aber es ist immer Situationsabhängig was passiert, also konnte ich nichts genau kalkulieren. Start war besser wie im ersten Rennen und konnte direkt einige Positionen gut machen jedoch verlor ich davon einige wieder, da mein Eingang in die erste Kurve nicht perfekt war. Im Laufe des Rennens mischte ich immer in der zweiten Gruppe mit und befand mich teilweise auf dem 10ten Platz. Fünf Runden vor Schluss befand ich mich in der Mitte der Gruppe und wusste aber das ich schneller war als meine Vordermänner. Drei Runden vor Schluss kam dann der Angriff meiner Seitz. Ich konnte zwei auf der Gegengeraden überholen und bremste in die Kurve, da ich wusste das meine Hintermänner wieder schnell kontern wollten musste ich den direkten Weg nach innen nehmen, dort war ein anderer Fahrer den ich nicht sah, der aber von leicht außen und dann nach innen zog. Ich fuhr ihm ohne Absicht und ohne das Bewusstsein dass er überhaupt da war in sein Heck und wir beide stürzten. Im Kiesbet sah ich die gerissene Verkleidung und fuhr trotz starken Schmerz am Ellenbogen und Kopf weiter und beendete das Rennen. Nach dem Rennen stellte sich heraus dass ich einen stark geprellten Ellenbogen hatte. An meinem Kopf wurden keine genaueren Untersuchung durchgeführt, jedoch schmerzte er eine ganze Woche danach jeden Tag noch. Diese Schmerzen konnte man auch an meinem Helm nachvollziehen.

 

 

Zusammenfassung Saison 2020:

 

Das war das Ende für 2020. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen. Eine Cup um einen neuen Schritt zu wagen und um neue Erfahrungen zu sammeln.

Diese Saison war für mich eine sehr wichtige Saison, da ich dieses Jahr sehr viele neue Erfahrungen sammeln konnte. Ebenso war in dieser Saison sehr viel neues dabei in Sachen Organisation oder auch in Sachen Sprache die ja für einheitlich war, so konnte ich sehr viele neue Wörter lernen und generell wurde man um so mehr man sprach immer sichererer und traute sich mehr zu sagen. Das sind alles Sachen die ich für die Zukunft mitnehmen kann.

Der Northern Talent Cup ist ein sehr anspruchsvoller Cup der seine Priorität auf das weiter kommen der Jugend setzt und das fühlte man jedes Event. Es ist vor allem ein Cup mit nur ausgewählten internationalen Talenten die alle natürlich wie ich auch weiterkommen möchten und etwas erreichen möchten. An dieser Stelle möchte ich sehr bei meinen Sponsoren bedanken, die mir das alles möglich gemacht haben und mich trotz der schweren Corona Situation weiterhin unterstütz haben. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen! Danke! Ich hoffe natürlich auf ein weiteres Jahr zusammen indem wir gemeinsam angreifen können.